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Der Einstein des Sex Erzählkino, Deutschland 1999, 100
Minuten "Seine bisher größte Spielfilmproduktion begann Filmemacher Rosa von Praunheim: «Der Einstein des Sex», die Lebensgeschichte des Berliner Sexualwissenschaftlers Dr. Magnus Hirschfeld (1868 - 1935). Für die Titelrolle wurden gleich zwei Darsteller engagiert - Kai Schumann spielt Hirschfeld zwischen 18 und 40 Jahren; Kollege Friedel von Wangenheim verkörpert ihn ab 1908 bis zu seinem Tod 1935. In den 20er Jahren erlangte Hirschfelds «Institut für Sexualwissenschaft» in Berlin Weltruhm. Er hielt auch Vorträge in Amerika, wo ihn die Presse den «Einstein des Sex» nannte. Als Jude, Homosexueller und Sozialist mußte Hirschfeld vor den Nazis nach Frankreich emigrieren. 1933 wurde seine wertvolle Sammlung in Berlin geplündert, seine Bücher landeten auf dem Scheiterhaufen. Er selbst mußte der Vernichtung seines Lebenswerkes in einem Pariser Kino ohnmächtig zusehen." <Berliner Morgenpost> Was diesen Film für uns interessant macht war, daß Magnus Hirschfeld neben seinem Einsatz für Homosexualität auch Transsexualität erforschte und sich für die legalisierung von Transvestiten und Transsexuellen einsetzte. Er war es auch, der als erster einen 'Transvestitenschein' ausstellte - den Vorgänger zu den 'Alltagstest-Attesten' der heutigen Zeit. Es gibt eine Homepage zum Film auf www.ventura-film.de und eine ausführliche Filmkritik bei Eurogay. |
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